Pembrolizumab
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LoslegenSynonyme: MK-3475, Lambrolizumab
Handelsname: Keytruda®
Definition
Pembrolizumab ist ein monoklonaler Antikörper aus der Klasse der PD-1-Inhibitoren. Er bindet als so genannter Checkpoint-Inhibitor an den PD-1-Rezeptor von T-Zellen und bewirkt so eine Immunstimulation.
Wirkmechanismus
PD-1 ist ein Oberflächenprotein, das man auf aktivierten T-Zellen findet. Wenn die Proteine "programmed cell death 1 ligand 1" (PD-L1) oder "programmed cell death 1 ligand 2" (PD-L2) an PD-1 binden, wird die T-Zelle inaktiviert. Mit diesem und anderen Mechanismen steuert der Körper das zelluläre Immunsystem, um eine Überaktivierung der T-Zellen zu verhindern. PD-L1 wird auch von einigen Tumoren produziert, die sich dadurch vor T-Zell-Angriffen schützen. Pembrolizumab blockiert den PD-1-Rezeptor und verhindert so die Inaktivierung der T-Zellen.
Indikationen
Nebenwirkungen
Zu den sehr häufigen oder häufigen Nebenwirkungen von Pembrolizumab zählen:
- Pneumonie, Pneumonitis, Dyspnoe und Husten
- Thrombozytopenie, Lymphopenie und Anämie
- Insomnie
- Hypothyreose oder Hyperthyreose
- periphere Neuropathie
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Lethargie
- Dysgeusie
- trockene Augen
- Diarrhö, Übelkeit, Inappetenz, Erbrechen, Abdominalschmerzen und Obstipation
- Kolitis und Stomatitis
- trockener Mund
- Hautausschlag, Juckreiz, Vitiligo, trockene Haut, Erythem, Alopezie und akneforme Dermatitis
- muskuloskelettale Schmerzen, Arthralgie, Myositis und Arthritis
- Fatigue
- Hypertonie
- Ödeme
- Fieber und Schüttelfrost