Methoxsalen
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LoslegenSynonyme: Xanthotoxin
Handelsnamen: Meladinine, Uvadex u.a.
Englisch: Methoxsalen, Xanthotoxin
Definition
Methoxsalen ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Psoralene und zählt somit zu den Cumarinen.
Indikationen
- Das kutane T-Zell-Lymphom und insbesondere die Mycosis fungoides stellen Indikationen für eine Therapie mit dem Wirkstoff dar.
- Die Psoriasis vulgaris kann ebenfalls mit Methoxsalen behandelt werden. Wird gleichzeitig eine UV-Lichttherapie durchgeführt, spricht man von einer sogenannten PUVA.
Allgemeines
Methoxsalen ist ein Stoff, der in verschiedenen Pflanzen vorkommt und zum Beispiel auch ätherischen Ölen zugesetzt wird. Die Plasmahalbwertszeit des Arzneistoffes beträgt durchschnittlich zwei Stunden.
Wirkmechanismus
Methoxsalen beeinflusst die Haut so, dass UVA-Strahlen besser aufgenommen werden, wodurch ein besseres Ergebnis erzielt wird und sich schnellere Behandlungserfolge einstellen.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
- bei PUVA-Therapie: Exanthem, Pruritus, Übelkeit
- Kopfschmerzen, Schwindel
- Hypertrichose, Hyperpigmentierung
- Katarakt
- allergische Reaktionen
Kontraindikationen
- hereditäre Dermatosen im Rahmen bösartiger Tumoren der inneren Organe (zum Beispiel dysplastisches Nävussyndrom)
- durch UV-Licht induzierbare Dermatosen: Lupus erythematodes, Dermatomyositis, Porphyrie)
- bösartige Hauttumoren (zum Beispiel malignes Melanom)
- Xeroderma pigmentosum
- Katarakt, Aphakie
- Hepatopathie
- Nierenfunktionsstörungen
- Herzerkrankungen
- Tuberkulose
- gleichzeitige Zytostatika-Therapie
- Schwangerschaft, Stillzeit
- Sexuelle Aktivität ohne Maßnahmen zur Empfängnisverhütung bei Frauen
- Kinder unter zwölf Jahren
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Fachgebiete:
Arzneimittel
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