Apixaban
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LoslegenSynonyme: Apixabanum
Handelsnamen: Eliquis®
Englisch: Apixaban
Definition
Apixaban gehört zur Gruppe der direkten oralen Antikoagulantien (DOAK) vom Anti-Faktor-Xa-Typ.
Wirkmechanismus
Bei Apixaban handelt es sich um einen selektiven und reversiblen Inhibitor des Faktor Xa, der für die Bildung von Thrombin aus Prothrombin verantwortlich ist. Kann Thrombin nicht mehr katalysiert werden, so können auch die weiteren Schritte der Gerinnungskaskade wie letztlich die Bildung von Fibrin nicht ablaufen. Somit werden Thromben verhindert.
Pharmakokinetik
Apixaban wird gut im Gastrointestinaltrakt resorbiert und weist eine Bioverfügbarkeit von 50 % auf. Die Metabolisierung erfolgt hepatisch. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich zwölf Stunden, wonach der Wirkstoff anschließend zu 75 % biliär, zu 25 % renal ausgeschieden wird.
Apixaban weist im Gegensatz zu den Vitamin-K-Antagonisten eine lineare Pharmakokinetik auf, so dass es besser dosierbar ist. Diese Vorteile und die Tatsache, dass es nicht wie Heparin gespritzt werden muss, sprechen dafür, dass es als Nachfolger von Phenprocoumon und Warfarin gesehen wird.
Indikationen
Die Hauptindikation für eine Behandlung mit dem Arzneistoff stellt die Thrombose dar. Apixaban wird zudem vor allem im Rahmen einer Thromboseprophylaxe gegen Thrombembolien nach einer Hüftgelenks- oder einer Kniegelenksersatzoperation verabreicht.
Darreichungsformen
Apixaban ist in Tablettenform für die orale Applikation verfügbar.
Dosierung
Apixaban wird zweimal täglich eingenommen, bei prophylaktischer Gabe beträgt die Dosierung 2 x 2,5 mg. Bei akuter Thrombose oder Lungenembolie werden zunächst 2 x 10 mg über einen Zeitraum von 7 Tagen eingenommen, danach 2 x 5 mg pro Tag.
Hinweis: Diese Dosierungsangaben können Fehler enthalten. Ausschlaggebend ist die Dosierungsempfehlung in der Herstellerinformation.