Allergische bronchopulmonale Aspergillose
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LoslegenEnglisch: allergic bronchopulmonary aspergillosis
Definition
Die allergische bronchopulmonale Aspergillose, kurz ABPA, ist eine in der Regel durch Aspergillus fumigatus ausgelöste Hypersensitivitätsreaktion der Lunge. Sie tritt meist bei Patienten mit Asthma bronchiale oder Mukoviszidose auf.
Symptome
Die ABPA manifestiert sich typischerweise durch Dyspnoe und Hustenanfälle mit zähem, braunem Sputum. Zusätzlich sind Fieber, Thoraxschmerzen und Gewichtsverlust möglich.
Diagnostik
Häufig besteht eine Eosinophilie im Blut. Erhöhte Konzentrationen von Aspergillus-spezifischem IgE (rASP f4 und f6) und ein erhöhtes Gesamt-IgE im Serum (meist > 1.000 IE/ml) sind diagnostisch wegweisend.
Im CT-Thorax fallen hyperdense Mukoidimpaktionen und Bronchiektasen auf. Einige Patienten entwickeln eine chronisch kavernöse pulmonale Aspergillose.
Differentialdiagnose
Schweregrade
Die ABPA lässt sich in fünf Krankheitsstadien einteilen:
| Stufe | Bedeutung |
|---|---|
| I | Erstmanifestation |
| II | Remission mit vorübergehender Rückbildung der Symptomatik |
| III | Exazerbation |
| IV | kortikoidpflichtiges Asthma |
| V | irreversible Lungenfibrose |
Therapie
Itraconazol ist die Therapie der Wahl bei allergischen Formen der Aspergillose. Zusätzlich ist eine Allergenkarenz durch Eliminierung aller vermeidbaren Aspergillusquellen notwendig. Akute Exazerbationen sprechen gut auf Glukokortikoide an.
siehe auch: schweres Asthma mit Sensibilisierung auf Pilze (SAFS), Pilzasthma