Dysäquilibrium-Syndrom
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LoslegenSynonyme: Hämodialyse-Dysäquilibrium, Dialyse-Dysäquilibrium-Syndrom, Erstdialyse-Syndrom
Definition
Das Dysäquilibrium-Syndrom beschreibt eine Komplikation, die während bzw. nach der Hämodialyse auftreten kann.
Pathophysiologie
Laut aktueller Theorie kommt es nach (zu) raschem Entzug der bei Niereninsuffizienz retinierten und osmotisch wirksamen Stoffe (z.B. Harnstoff) zu einem Konzentrationsgradienten zwischen Blut und Intrazellularraum. Dieser Gradient bewirkt einen Flüssigkeitseinstrom nach intrazellulär und somit eine Volumenumverteilung.
Klinik
Symptome des Dysäquilibrium-Syndroms sind:
In schweren Fällen auch:
Prävention
Durch (vor allem zu Beginn) kürzere Dialysephasen und dafür häufigere Behandlungen können schwerwiegende Symptome vermieden werden.