Zentrilobuläre Verteilung
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LoslegenSynonym: zentrilobuläres Muster
Englisch: centrilobular distribuation
Definition
Als zentrilobuläre Verteilung werden in der Computertomographie (CT) pathologische Veränderungen (z.B. Mikronoduli oder Rundherde) im Bereich der respiratorischen Bronchioli oder der Ductus alveolares beschrieben, die im Zentrum der Lungenläppchen lokalisiert sind.
Hintergrund
In der CT ist normalerwiese nur das zentrilobuläre Pulmonalgefäß sichtbar, während die Wand des begleitenden Bronchiolus unterhalb der Auflösungsgrenze liegt. Pathologische Veränderungen der Gefäße oder der Bronchiolen bzw. des umgebenden Bindegewebes können zu einem zentrilobulären Verteilungsmuster führen. Im Gegensatz zur perilymphatischen Verteilung sind der subpleurale Bereich sowie die Lungenfissuren ausgespart.
Liegt eine vermehrte Sichtbarkeit der zentrilobulären Strukturen infolge einer Verdickung des peribronchovaskulären Bindegewebes und einer Füllung der bronchiolären Lumina durch Sekret vor, spricht man von einem Tree-in-Bud-Muster.
siehe auch: noduläres Muster