Succinyl-CoA
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LoslegenSynonym: Succinyl-Coenzym A
Definition
Bei dem Succinyl-CoA handelt es sich chemisch betrachtet um ein Thioester der Bernsteinsäure. Die Verbindung besitzt eine große Bedeutung für bestimmte Teile der Energiegewinnung, insbesondere im Citratzyklus.
Chemie
Es handelt sich um ein Thioester mit daran gebundenem Coenzym A. Succinyl-CoA ist ein organisches Kohlenwasserstoffmolekül ohne aromatische Eigenschaften. Das Zwischenprodukt zahlreicher Stoffwechselvorgänge besitzt die chemische Summenformel:
- C25H40N7O19P3S
Bekannte Reaktionen mit Succinyl-CoA
Succinyl-CoA stellt einen der Grundbausteine für die Synthese von Porphyrinen dar. Zu diesem Zweck wird es im Rahmen einer kataplerotischen Reaktion dem Citratzyklus entzogen. Zentrale Reaktion bei der Porphyrin-Synthese ist die Reaktion des Succinyl-CoA mit Glycin zu δ-Aminolävulinat.
Succinyl-CoA ist entscheidend an der Verwertung des Ketonkörpers Acetacetat beteiligt. Die Verbindung ist Endprodukt der Beta-Oxidation der Dicarbonsäuren. Diese Reaktion findet ausschließlich in den Peroxisomen von Leber und Niere statt.
Succinyl-CoA im Citratzyklus
Im Citratzyklus entsteht Succinyl-CoA durch Bildung eines Thioesters mit Coenzym A und gleichzeitiger oxidativer Decarboxylierung. Grundstoff für den Thioester ist Alpha-Ketoglutarat. Für jeweils ein auf diese Art umgewandeltes Molekül Alpha-Ketoglutarat fällt je ein Molekül NADH und CO2 an. Später erfolgt die enzymatische Spaltung von Succinyl-CoA in Succinat und Coenzym A. Dabei entsteht ein Molekül GTP oder ATP.