Rotatorenmanschettenruptur
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LoslegenSynonym: Rotatorenmanschettenriss
Englisch: rotator cuff tear
Definition
Die Rotatorenmanschettenruptur ist eine Verletzung der Schulter, genauer einer oder mehrerer Sehnen der vier Muskeln, die die Rotatorenmanschette bilden (Musculus infraspinatus, Musculus supraspinatus, Musculus subscapularis, Musculus teres minor). Am häufigsten tritt eine Ruptur der Supraspinatussehne ein.
Ätiologie
Rotatorenmanschettenrupturen entstehen meist durch chronisch-degenerative Prozesse. Seltener ist ein akutes Trauma die Ursache.
Klinik
Eine Rotatorenmanschettenruptur geht mit Schmerzen unterschiedlicher Intensität, Weichteilschwellung und Bewegungseinschränkung einher. Insbesondere die Abduktion und Elevation sind betroffen. Bisweilen kann der Verlauf auch asymptomatisch sein. Die Sehnen weisen nur wenige Nervenfasern auf. Ursächlich für die Schmerzen sind wahrscheinlich eine assoziierte Synovitis oder eine mechanische Einklemmung der Synovia.
Diagnostik
Verschiedene Tests können bei der orthopädischen körperlichen Untersuchung Hinweise auf eine Läsion der beteiligten Muskeln bzw. ihrer Sehnen geben.
- Jobe-Test (Musculus supraspinatus)
- Außenrotations-Lag-Test (Musculus infraspinatus)
- Lift-Off-Test (Musculus subscapularis)
- Belly-Press-Test bzw. Napoleon-Test (Musculus subscapularis)
Supportiv können apparative Untersuchungen wie die Sonographie oder die MRT eingesetzt werden.