Vaskuläre Demenz
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LoslegenSynonyme: Multiinfarktdemenz
Definition
Bei einer vaskulären Demenz handelt es sich um eine Demenzentwicklung basierend auf Durchblutungsstörungen des Gehirns.
Ursachen
Durch zum Beispiel aus dem Herzen während eines Vorhofflimmerns verschwemmte Thromben oder atherosklerotische Veränderungen der gehirnversorgenden Gefäße kann es zu zahlreichen kleineren Ischämien kommen. Folglich nekrotisieren diese minderdurchbluteten Gehirnareale, woraus eine Demenz resultiert. Diese Tatsache führte zu der Synonymbezeichnung Multiinfarktdemenz.
Symptome
Primär kommt es zu neurologischen Symptomen, wie Paresen, Gangataxien und Neuropathien. Interessensverluste, Konzentrationsstörungen und eine Isolation sind oft zu beobachten. Später leiden die Betroffenen häufig unter einem Gedächtnisverlust, der mit Denk- und Orientierungsstörungen einhergeht.
Diagnose
Im Rahmen einer Anamnese und Fremdanamnese können Verhaltensauffälligkeiten und Veränderungen ergründet werden. Mit Hilfe eines Ultraschalls können Verkalkungen der gehirnversorgenden Gefäße dargestellt und im MRT- oder CT-Befund Ischämien diagnostiziert werden. Von einer vaskulären Demenz sind sonstige psychischen Störungen abzugrenzen.
Therapie
Im Vordergrund steht die Beseitigung der Risikofaktoren, die das Fortschreiten der vaskulären Demenz begünstigen. So wird zum Beispiel eine antihypertensive Therapie zusammen mit blutverdünnenden Medikamenten eingeleitet, die das Hirninfarktrisiko herabsenken sollen. Ein zusätzliches Training der Gedächtnisfähigkeiten ist angebracht.