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Moyamoya-Erkrankung

Englisch: moyamoya disease, MMD

Definition

Die Moyamoya-Erkrankung ist eine zerebrale Gefäßerkrankung mit spontanem, langsamem Verschluss zerebraler Gefäße durch fibrösen Umbau im Hirnbasisbereich, meist der Arteria carotis interna (ACI) in Höhe des Siphons.

Der Name "Moyamoya" leitet sich aus der japanischen Bezeichnung für "Rauchwolke" ab, da sich die vielen kleinen Kollateralgefäße, die durch die Stenosen entstehen, im Angiogramm wie Rauch abbilden. Die Kollateralgefäße weisen ein erhöhtes Rupturrisiko auf.

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