Kälteprovokationstest
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LoslegenDefinition
Mit dem Begriff Kälteprovokationstest bezeichnet man verschiedene klinische Funktionteste, bei denen der Patient gezielt Kältereizen ausgesetzt wird.
Einteilung
In der Medizin unterscheidet man folgende Formen der Kälteprovokation:
Inhalative Kälteprovokation
Die inhalative Kälteprovokation wird im Rahmen der Diagnostik des Asthma bronchiale und in der Tauchmedizin eingesetzt. Sie dient der Überprüfung der bronchialen Reagibilität bei Reizung der Atemwege mit kalter Atemluft.
Akrale Kälteprovokation
Die akrale Kälteprovokation dient der Differentialdiagnostik von Durchblutungstörungen im Bereich der Hände oder Füße. Dabei werden die Hände oder Füße für einige Sekunden in 4°C kaltes Eiswasser getaucht, um zu überprüfen, ob sich dadurch Vasospasmen provozieren lassen (z.B. beim Raynaud-Syndrom).
Dermale Kälteprovokation
Sie findet ihren Einsatz bei der Diagnostik einer Kälteurtikaria.
Im Bereich der Zahnmedizin dient die Kälteprovokation der Überprüfung der Pulpensensibilität (siehe: Vitalitätsprüfung).