CT-Arthrographie
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Synonyme: CT-Arthro, Arthro-CT, CT-Arthrografie
Englisch: CT arthrography
Definition
Die CT-Arthrographie, kurz CTA, ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Gelenken nach Einbringen eines Kontrastmittels. Es basiert auf der Computertomographie (CT).
Hintergrund
Die CT-Arthrographie wird vor allem bei Schulterverletzungen eingesetzt, bei denen es zu Läsionen des Bandapparats gekommen ist, z. B. Labrumrissen oder Pulley-Läsionen.
Die CT-Arthrographie wird heute nur noch bei ausgewählten Fragestellungen eingesetzt, insbesondere wenn eine hohe räumliche Auflösung benötigt wird oder die Magnetresonanztomographie (MRT) nicht verfügbar bzw. nicht geeignet ist.
Technik
Bei der CT-Arthrographie wird zunächst unter sterilen Bedingungen ein jodhaltiges Kontrastmittel direkt in das zu untersuchende Gelenk injiziert. Die Kontrastmittelmenge richtet sich nach der Gelenkgröße und beträgt typischerweise wenige bis etwa 20 mL. Die Punktion erfolgt meist unter Bildwandler- oder Ultraschall-Kontrolle. Nach der Kontrastmittelgabe wird das Gelenk zur Verteilung des Kontrastmittels bewegt. Anschließend erfolgt die CT-Untersuchung mit Dünnschichttechnik und multiplanaren Rekonstruktionen.
Indikationen
Die CT-Arthrographie kommt vor allem bei folgenden Fragestellungen zum Einsatz:
- Verdacht auf Labrumläsionen an Schulter oder Hüfte
- Beurteilung von Knorpelschäden
- Nachweis von freien Gelenkkörpern
- Beurteilung intraartikulärer Bandrupturen
- Kontraindikationen für eine MR-Arthrographie
Kontraindikationen
Zu den Kontraindikationen zählen:
- Kontrastmittelallergie gegen jodhaltige Kontrastmittel
- Schwangerschaft
- Akute Gelenkinfektion
- Schwere Gerinnungsstörungen
- Fehlende Einwilligungsfähigkeit des Patienten
Risiken
Zu den Risiken zählt eine Gelenkinfektion.