Adie-Syndrom
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Loslegennach dem britischen Arzt William John Adie (1886-1935)
Synonyme: Holmes-Adie-Syndrom, Adie-Pupille
Englisch: Adie's syndrome
Definition
Das Adie-Syndrom ist ein Symptomkomplex mit Störungen der Okulomotorik und Muskeleigenreflexe.
Symptomatik
Das Adie-Syndrom besteht aus:
- Pupillotonie (verzögerte Pupillenreaktion)
- Akkommodotonie (verzögerte Akkommodationsreaktion)
- Hyporeflexie bzw. Areflexie, insbesondere der unteren Extremität
Die Veränderungen können ein- oder beidseitig auftreten.
Ätiologie
Eine ätiologische Zuordnung des Adie-Syndroms ist bisher nicht gelungen. Die genannten Funktionsstörungen treten am häufigsten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf. Diskutiert werden entzündliche Prozesse des Diencephalons bzw. Funktionsstörungen des für die Okulomotorik wichtigen Ganglion ciliare.
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Fachgebiete:
Augenheilkunde
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