Ventilations-Perfusions-Verhältnis
Trainier deine Lernmuskeln!
Mit Flash Cards, Quiz und mehr
LoslegenSynonym: Ventilations-Perfusions-Quotient
Englisch: V/Q ratio
Definition
Das Ventilations-Perfusions-Verhältnis gibt das Verhältnis zwischen der Lungenbelüftung V (pulmonale Ventilation) und der Lungenperfusion Q (entspricht dem Herzzeitvolumen) an.
Berechnung
- Ventilations-Perfusions-Verhältnis = V / Q
V steht für die pulmonale Ventilation mit Atemgas. V beträgt beim gesunden Erwachsenen etwa 5-7 l in der Minute.
Q steht für den pulmonalen Blutfluß. Er beträgt beim Gesunden Erwachsenen etwa 6-8 l in der Minute.
Aus dem Quotienten V/Q ergibt sich das Ventilations-Perfusions-Verhältnis. Er beträgt normalerweise annähernd 0,8.
Störungen des V/Q-Verhältnisses
Zwei Prinzipien können einer Störung des Ventilations-Perfusions-Verhältnisses zugrunde liegen:
- Intrapulmonaler Rechts-Links-Shunt - nicht belüftete aber perfundierte Lungenalveolen führen zur Beimischung von gemischtvenösem Blut in den Körperkreislauf.
- Gesteigerte alveoläre Totraumventilation: nicht perfundierte aber belüftete Alveolen reduzieren die effektive alveoläre Ventilation, aufgrund des kompensatorisch gesteigerten Atemminutenvolumens bleibt der Partialdruck des Kohlendioxid jedoch unverändert.
Artikelinhalt ist veraltet?
Hier melden
Fachgebiete:
Physiologie
Diese Funktion steht nur eingeloggten Abonnenten zur Verfügung