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Totenfleck

Synonyme: Livor mortis, Leichenfleck
Englisch: postmortem lividity

Als Totenflecke bezeichnet man die gegebenenfalls zum Todeszeitpunkt, üblicherweise aber etwa eine Stunde post mortem auftretenden, lividen Verfärbungen, die durch die Ansammlung von Blut in abhängigen Körperpartien entstehen.

Die Totenflecken zählen zu den sicheren Todeszeichen.

Pathophysiologie

Frische Totenflecke sind noch wegdrückbar. Sie entstehen durch Hypostase. Die Kapillaren der Haut in den abhängigen Körperregionen füllen sich, und rötliche, zyanotische Flecken entstehen. Nach etwa 24 Stunden kommt es nach intravasaler Hämolyse zur Einlagerung von Hämoglobin und seinen Abbauprodukten in die Gewebe und zu einer diffusen Verfärbung des Leichnams. Zu diesem Zeitpunkt sind die Totenflecke irreversibel und nicht mehr wegdrückbar.

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Stichworte: Tod, Todeszeichen
Fachgebiete: Pathologie, Rechtsmedizin

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