Neurotrophin
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Definition
Neurotrophine sind kleine, basische Signalproteine aus der Klasse der Zytokine, die als Neuromodulatoren je nach Rezeptor zielgerichtete Verbindungen zwischen Neuronen bewirken, aber auch eine Apoptose einleiten können.
Hintergrund
Neurotrophine binden an Tropomyosinrezeptorkinasen wie TrkA, TrkB oder TrkC. Dadurch lösen sie intrazelluläre Signalkaskaden aus, die zu einer Aktivierung von Transkriptionsfaktoren führen und die Differenzierung des Neurons beeinflussen. Sie spielen eine wichtige Rolle für das Survival der Zelle und die neuronale Plastizität.
Vertreter
- Nervenwachstumsfaktor (NGF)
- BDNF
- Neurotrophin-3 (NT-3)
- Neurotrophin-4 (NT-4)
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Fachgebiete:
Biochemie
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