Nachweisgrenze
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LoslegenSynonym: untere Nachweisgrenze
Englisch: Level of detection, LOD
Definition
Die Nachweisgrenze ist ein Begriff aus der analytischen Chemie, der im medizinischen Bereich meist in der Labormedizin verwendet wird. Es handelt sich um die niedrigste Konzentration eines Analyten (Messgröße), die ausreichend sicher von null unterschieden werden kann.
Die Nachweisgrenze wird auch in anderen Bereichen der Diagnostik verwendet, zum Beispiel bei den bildgebenden Verfahren.
Hintergrund
Die Bestimmung der Nachweisgrenze ist für quantitative und qualitative Labormethoden unterschiedlich.
Eine typische Vorgehensweise zur Festlegung der Nachweisgrenze einer quantitativen Methode besteht darin, eine Probe, welche die gesuchte Messgröße sicher nicht enthält, 20 bis 30 mal zu messen. Als Nachweisgrenze wird der Mittelwert plus 3 Standardabweichungen dieser Messreihe angenommen.
Die Schwierigkeit besteht darin, eine analytfreie Probe zu bekommen. Häufig werden andere Materialien, z.B. Wasser statt Blutserum, verwendet. Die so bestimmte Nachweisgrenze ist dann besser als sie in der Realität zu erreichen ist, da das Wasser die Matrixeffekte einer echten Probe nicht widerspiegelt.