Mesolimbisches System
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Definition
Das mesolimbische System ist eine funktionelle und anatomische Verbindung aus dem Mesencephalon und dem limbischen System. Es dient der Bewertung von Gefühlslagen.
Hintergrund
Ausgangspunkt des mesolimbischen Systems sind dopaminerge Projektionen der Area tegmentalis ventralis (VTA), die vor allem zum Nucleus accumbens, aber auch zu anderen limbischen Strukturen (Hippocampus, Amygdala, Frontallappen) ziehen. Durch Freisetzung von Dopamin und dessen Bindung an D2-Rezeptoren in den genannten Zielgebieten wird im mesolimbischen System ein Belohnungsgefühl erzeugt. Dies spielt beispielsweise im Rahmen der Hedonik eine wichtige Rolle bei der positiven oder negativen Empfindung von Hunger, Sättigung oder Schmerz. Darüber hinaus ist es bei der operanten Konditionierung und der Entstehung von Suchterkrankungen von Bedeutung.