Macula densa
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Loslegenvon lateinisch: "macula" - Fleck, "densus" - dicht
Definition
Die Macula densa ist Teil des juxtaglomerulären Apparates der Niere. Sie bezeichnet einen Verband dicht gelagerter Zellen in der Wand des geraden aufsteigenden Teils (Pars recta) des distalen Tubulus.
Funktion
Die Zellen der Macula densa haben Rezeptorfunktionen (Chemorezeptor). Mittels Natrium-Kalium-Chlorid-Cotransporter (NKCC2) messen sie die Na+- und Cl--Konzentration des Harns. Desweiteren detektieren sie die intraluminale Flussrate des distalen Tubulus.
Bei Abfall eines der Messparameter stimulieren die Zellen durch einen bisher noch unbekannten Mechanismus die Reninsekretion der juxtaglomerulären Zellen. Hierdurch vermitteln sie die Initiation des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems.
Sind Cl--Konzentration und Flussrate erhöht, initiieren sie mittels der Sekretion von Adenosin die Vasokonstriktion des Vas afferens, in deren Folge die GFR gedrosselt wird (tubuloglomeruläres Feedback).
Als Vermittler beider Prozesse gelten die extraglomerulären Mesangiumzellen.
siehe auch: juxtaglomerulärer Apparat