Isoform
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LoslegenEnglisch: isoform
Definition
Als Isoformen werden im medizinischen Sprachgebrauch Proteine mit gleicher Funktion, jedoch unterschiedlichem Aufbau bezeichnet. Die Bestimmung der Enzymaktivität unterschiedlicher Isoformen kann in der Labormedizin dazu genutzt werden, Proteine organspezifisch zu bestimmen.
Hintergrund
Die verschiedenen Isoformen eines Proteins weisen nur sehr wenige Unterschiede untereinander auf. So können verschiedene Isoformen eines Proteins beispielsweise in verschiedenen, aber ähnlichen Genabschnitten in der DNA kodiert sein, oder aber durch denselben Genabschnitt kodiert, aber durch alternatives Splicing entstanden sein. Die Existenz der Isoformen sind die Erklärung dafür, dass es im menschlichen Körper zwar eine große Anzahl an verschiedenen Proteinformen gibt, der Anteil der DNA der diese kodiert allerdings verhältnismäßig gering ist.
Beispiele
- Die Kreatinkinase (CK) gibt es in drei verschiedenen Isoformen. Durch deren Differenzierung im Blut kann beispielsweise zwischen einem Untergang von Skelettmuskulatur und Herzmuskulatur (Herzinfarkt) unterschieden werden.
- Die Hyaluronansynthase, ein für die Produktion von Hyaluronan verantwortliches Enzym, existiert bei Säugetieren in drei Isoformen.