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Downregulation

Englisch: downregulation

Definition

Der Begriff Downregulation kann verschiedene Bedeutungen haben.

Medizin

Unter Downregulation versteht man in der Medizin einen Steuerungsvorgang der Zelle, der zu einer Verminderung der Rezeptorendichte auf der Zellmembran führt. Die Zellen werden dadurch für das betreffende Hormon oder für den betreffenden Neurotransmitter weniger empfindlich.

Zu einer Downregulation kommt es unter anderem bei einem Überangebot eines bestimmten Hormons. Die Downregulation stellt quasi einen Schutzmechanismus der Zelle vor der "Überstimulation" durch dieses Hormon dar. So führt z.B. die Hyperinsulinämie bei Typ-2-Diabetikern zu einer Downregulation der Insulinrezeptoren in den Körperzellen. Ein weiteres Beispiel ist die Downregulation der Beta-1-Rezeptoren bei einer länger anhaltenden Sympathikusstimulation, die durch Betablocker wieder rückgängig gemacht werden kann.

Genetik

Im genetischen bzw. molekularbiologischen Sinn versteht man unter Downregulation jegliche regulierte Herabsetzung der Expression eines Gens. Sie stellt einen wichtigen Teil des physiologischen Zellmetabolismus und -zyklus dar. Zusätzlich kann sie durch Umwelteinflüsse (z.B. Toxine, Pathogenbefall, veränderte extrazelluläre Substanzkonzentrationen) hervorgerufen werden. Umgekehrt kann eine "unnormale" Downregulation zu pathologischen Zuständen der Zelle führen.

siehe auch: Upregulation

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Fachgebiete: Biochemie, Pharmakologie

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