Aneurysmatische Knochenzyste
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LoslegenDefinition
Epidemiologie
Etwa ein bis zwei Prozent aller Knochentumoren sind aneurysmatische Knochenzysten, wobei in achtzig Prozent der Fälle Patienten unter dem zwanzigsten Lebensjahr betroffen sind. Es besteht keine Geschlechtsprädisposition.
Klinik
Die betroffenen Patienten klagen über Schmerzen, die vor allem im Femur, der Tibia und den dorsalen Anteilen der Wirbelsäule, den häufigsten Manifestationsorten der aneurysmatischen Knochenzyste, auftreten. Schwellungen sind möglich.
Bildgebung
Das Röntgenbild zeigt eine Osteolyse mit bis auf die Periostschale verdünnter Kortikalis. Zur Diagnose führt in der Regel die Biopsie.
Differenzialdiagnose
Differenzialdiagnostisch sollte an die juvenile Knochenzyste, die fibröse Dysplasie sowie an den Riesenzelltumor gedacht werden.
Therapie
In der Regel erfolgt die Kürettage mit Spongiosaplastik. Eine Auffüllung durch Zement ist ebenfalls möglich. Bei Befall der Fibula oder auch der Rippen kann auch eine En-bloc-Resektion durchgeführt werden.